Strecke

Vorneweg ein paar generelle Hinweise:

  • An Feiertagen, Samstagen und Sonntagen zwischen 9.00 und 17.00 möglichst nicht durchs Wolfstal fahren!
  • Bei der Durchfahrt durch die Ortschaften, insbesondere im engen Mühlweg von Obermarchtal mit mäßigem Tempo fahren. Die Straßen werden auch von spielenden Kindern benutzt !
  • Auf der Strecke nicht über Wiesen und dergleichen abkürzen! Dies dürfte selbstverständlich sein.
Südschleife
Die Südschleife (Kurzdistanz) wird von allen Teilnehmern 1 mal befahren.
 

Suedschleife.jpg
PDF Südschleife
 

 

 

Nordschleife

Die Nordschleife wird von den Mitteldistanzfahrern 1 mal, von den Langdistanzfahrern 1,8 mal befahren.
 

PDF Nordschleife
 

 

Wie im letzten Jahr bieten wir wieder drei verschiedene Streckenlängen zur Auswahl an. Sie sind weitgehend identisch wie im Vorjahr. Alle fahren die kleine Strecke und alle kommen wieder am Start/Ziel vor dem Torbogen vorbei. Hier ist die erste Verpflegungsstation. Die Lang- und Mitteldistanzfahrer fahren weiter durchs Dorf und über die Donau zur Nordschleife, die auf die Alb hochführt. Nach der Abfahrt durchs Wolfstal trennen sich wieder die Wege der Mittel- und Langdistanzfahrer. Die Mitteldistanzfahrer biegen rechts ab Richtung Hochberg und Ziel, die Langdistanzfahrer biegen am Ende des Wolfstal gleich links ab und fahren die Nordschleife noch mal.

Vorsicht bei Nässe ist wieder geboten auf den Holzbrücken über die Donau und über die Lauter. Auch gibt es ein paar scharfe Kurven nach Abfahrtsstrecken, die mit Schildern gekennzeichnet sind
Touristische und kulturhistorische Aspekte der Strecken: Start ist am Kloster Obermarchtal, erstmals erwähnt 772 in einer St. Galler Urkunde, heutiger Bestand errichtet  1650 bis 1690.  Entlang der Klostermauer führt die Strecke ins Alfredstal (1), vorbei an dem historischen Wasserkraftwerk aus der Jahrhundertwende (1900). Nach wenigen Kilometern wird der historische Soldatenfriedhof von 1914 und 1945 passiert. Im Thurn+Taxis-Wald bei Reutlingendorf fahren wir am Dachsberg vorbei, dem Standort einer frühmittelalterlichen Holzburg. Wir durchqueren den Pfaffensteighau und den Schupferberghau auf einer ehemaligen Römerstraße und erklimmen bei den Schwedenhöhlen eine kleine Paßhöhe. Hier haben sich im 30-jährigen Krieg mehrmals die Dorfbewohner vor den marodierenden Soldaten, insbesondere vor schwedischen versteckt.  Am Marchbach entlang folgt die Strecke schließlich der historischen Wasserversorung des Klostern und führt durchs sogenannte  „Paradies“  zurück nach Obermarchtal.  Die  Nordstrecke führt am Gasthof Kreuz (18. Jahrhundert) vorbei über die Donau und auf die Alb. Zwischen Bahngleis und Donau geht es flußabwärts durch einen Auenwald, in dem der Biber wieder zu Hause ist. Bei ihrer Mündung in die Donau wird die Lauter überquert und an der Lauter entlang führt die Strecke nach Lauterach. In einem schattigen Laubwand steigt der Weg die Alb hoch, bietet auf der Anhöhe einen freien Blick nach Süden bis zu den Alpen (bei klarer Sicht) und führt dann auf dem Prälatenweg zum Schloß Mochental, der ehemaligen Sommerresidenz der Äbte von Zwiefalten. Danach folgen120 m Höhenmeter auf einem schattigen Waldweg mit gleichmäßiger Steigung, vorbei an Teichen und Quellen.

Kurz vor der Höhe des „Landgericht“ wird die zweite Verpflegungsstation an der Högg-Hütte erreicht. Oberhalb des „Hühnertals“  passieren wir Mundingen und können dabei in schöne und bebaute Abtäler blicken.  Dann tauchen wir ein in das wunderschöne Wolfstal mit seinem felsenumsäumten Schluchtenweg und erreichen schließlich das Lautertal.
Weil es so schön ist steigen die Landdistanzler nochmals auf die Alb hoch und genießen die Alb und das Wolfstal ein zweites Mal. Der Weg zum Ziel führt ein paar hundert Meter lauteraufwärts bis zur Laufenmühle. Dort überqueren wir wieder die Lauter und es folgt der schweißtreibende Anstieg zum Hochberg  mit dem Bißmarkstein von 1870. Hier oben belohnt uns ein freier Blick nach Süden über ganz Oberschwaben und zum Bussen und bei klarer Luft bis zu den Alpen. Jetzt werden gute Bremsen gebraucht für 160 Höhenmeter Abfahrt bis zur Donau. Nach einem kleinen Tunnel unter dem Bahngleis hindurch geht es dann dem Ziel in Obermarchtal entgegen. Viel Spaß

Stephan Herter